Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 04.04.2025
(1)Absatz einsDer Festgenommene darf durchsucht werden, um zu gewährleisten, dass er während der Anhaltung weder seine eigene noch die körperliche Sicherheit anderer Personen gefährdet und nicht flüchtet. Für die Dauer der Anhaltung dürfen ihm nur solche Gegenstände belassen werden, die nicht geeignet sind,
1.Ziffer einsals Mittel zur Flucht zu dienen oder
2.Ziffer 2Verletzungen herbeizuführen oder
3.Ziffer 3eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung im Haftraum darzustellen.
§ 44 Abs. 3 über die Zulässigkeit der Ausübung unmittelbarer Zwangsgewalt ist anzuwenden.Paragraph 44, Absatz 3, über die Zulässigkeit der Ausübung unmittelbarer Zwangsgewalt ist anzuwenden.
(2)Absatz 2Abgenommene Gegenstände sind bis zur Beendigung der Anhaltung ordnungsgemäß zu verwahren. Der Festgenommene hat für die Dauer der Anhaltung Anspruch auf unentgeltliche Verpflegung. Zusätzlich zu dieser Verpflegung dürfen Nahrungsmittel oder Genussmittel nicht in den Haftraum mitgenommen werden.
(3)Absatz 3Der Festgenommene ist in einem einfach und zweckmäßig eingerichteten Haftraum mit ausreichendem Luftraum und genügend Helligkeit unterzubringen. Dem Festgenommenen ist die erforderliche Gelegenheit zur Körperpflege und zum Aufsuchen der Toilettenanlagen zu geben.
In Kraft seit 22.01.2014 bis 31.12.9999
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