Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 04.04.2025
(1)Absatz einsEine Wassergenossenschaft wird gebildet
a)Litera adurch Anerkennung einer freien Vereinbarung der daran Beteiligten (freiwillige Genossenschaft),
b)Litera bdurch Anerkennung eines Mehrheitsbeschlusses der Beteiligten und gleichzeitige Beiziehung der widerstrebenden Minderheit (Genossenschaft mit Beitrittszwang, § 75),durch Anerkennung eines Mehrheitsbeschlusses der Beteiligten und gleichzeitige Beiziehung der widerstrebenden Minderheit (Genossenschaft mit Beitrittszwang, Paragraph 75,),
c)Litera cdurch Bescheid des Landeshauptmannes (Zwangsgenossenschaft, § 76).durch Bescheid des Landeshauptmannes (Zwangsgenossenschaft, Paragraph 76,).
(2)Absatz 2Der Anerkennungsbescheid schließt die Genehmigung der Satzungen in sich. Die Wassergenossenschaft erlangt Rechtspersönlichkeit als Körperschaft öffentlichen Rechtes, wenn gegen einen Bescheid gemäß Abs. 1 kein ordentliches Rechtsmittel mehr ergriffen werden kann.Der Anerkennungsbescheid schließt die Genehmigung der Satzungen in sich. Die Wassergenossenschaft erlangt Rechtspersönlichkeit als Körperschaft öffentlichen Rechtes, wenn gegen einen Bescheid gemäß Absatz eins, kein ordentliches Rechtsmittel mehr ergriffen werden kann.
(3)Absatz 3Zur Bildung einer Wassergenossenschaft sind mindestens drei Beteiligte erforderlich.
(4)Absatz 4Mangels anderweitiger Vereinbarung tritt durch die Bildung einer Wassergenossenschaft keine Änderung in bestehenden Wasserberechtigungen oder im Eigentume von Wasseranlagen ein.
In Kraft seit 01.01.2014 bis 31.12.9999
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