Anl. 1 DMV

Düngemittelverordnung 2004

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 14.04.2022 bis 31.12.9999
Typen
I. Typenbezeichnungen
  1. 1.Ziffer einsMineralische Stickstoffdünger
  2. 2.Ziffer 2Mineralische Phosphatdünger
  3. 3.Ziffer 3Mineralische Kalidünger
  4. 4.Ziffer 4Mineralische Kalk- und Magnesiumdünger
  5. 5.Ziffer 5Mineralische Calcium-, Magnesium- und Schwefeldünger
  6. 6.Ziffer 6Mineralische Spurennährstoffdünger
  7. 7.Ziffer 7Mineralische Mehrnährstoffdünger
  8. 8.Ziffer 8Organische Dünger
  9. 9.Ziffer 9Biogasgülle
  10. 10.Ziffer 10Organisch-mineralische Dünger
  11. 11.Ziffer 11Kultursubstrate
  12. 12.Ziffer 12Bodenhilfsstoffe
  13. 13.Ziffer 13Pflanzenhilfsmittel
II. Allgemeine Bestimmungenrömisch II. Allgemeine Bestimmungen1. Nährstoffangabe a) Allgemeines:

Soweit nicht anderes angegeben ist, beziehen sich die Nährstoffgehalte auf Frischmasse.

Die Angabe der Nährstoffgehalte hat in Gewichtsprozenten bezogen auf das Nettogewicht in ganzen

P2 O5

x 0,436 =

P (Phosphor)

K2 O

x 0,830 =

K (Kalium)

CaO

x 0,715 =

Ca (Calcium)

CaCO3

x 0,400 =

Ca (Calcium)

CaCO3

x 0,560 =

CaO (Calciumoxid)

MgO

x 0,603 =

Mg (Magnesium)

MgCO3

x 0,288 =

Mg (Magnesium)

MgCO3

x 0,478 =

MgO (Magnesiumoxid)

SO3

x 0,400 =

S (Schwefel)

Na2 O

x 0,742 =

Na (Natrium)

SO4

x 0,333 =

S (Schwefel)

c) Sekundärnährstoffe und Spurennährstoffe:Der Gehalt an Sekundärnährstoffen (Calcium als CaO, Schwefel als S, Magnesium als MgO, Natrium als Na2 O) ist bei Düngemitteln ab einem Gehalt von jeweils 5% anzugeben.
  1. P2P2O5 am Gesamtgehalt ist dieser Gehalt anzugeben.
  1. i)Litera iChelatbildner:
DTPA – Diäthylentriaminpentaessigsäure
  1. ii)Sub-Litera, i, iSonstige Komplexbildner:
HEDPA – Organophosphonsäure (1-Hydroxyäthan-1, 1-diphosphonsäure) C2 H8 O7 P2 Zitronensäure

Parameter

Anforderungen

pH-Bereich (CaCl2CaCl2)

4577,5

Salzgehalt (g/l FM)

Kultursubstrate für Pflanzen mit geringem und mittlerem Nährbedarf < 31,5

Kultursubstrate für Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf < 4

Pflanzenverträglichkeitstest mit Kresse

Pflanzenfrischmasse 80% der Kontrolle

Keimrate in %

100

Keimverzögerung in Tagen

0 im Vergleich zur Kontrolle

Keimfähige Samen und austriebsfähige Pflanzenteile

3 je Liter

Korngröße in mm

50Kultursubstrate für Pflanzen mit geringem und mittlerem Nährbedarf < 20

Kultursubstrate für Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf und Kultursubstrate für Sonderkulturen < 40

pH-Wert (0,01 mol/l CaCl2), Salzgehalt (als KCl) in g/l Frischmasse oder Leitfähigkeit in mS/cm, Stickstoff bewertet als verfügbarer Stickstoff (Summe von Nitrat- und Ammonium-Stickstoff), Phosphor bewertet als verfügbares Phosphat (angegeben als P2O5 oder P), Kalium bewertet als verfügbares Kalium (angegeben als K2O oder K).

2. Ausgangsstoffe:

Torf, frische Holzfasern (physikalisch behandelt), Reisspelzen, Kokosfasern, Röstkaffeeabfälle, Ton und Tonminerale, Blähton und Blähschiefer, Perlite, Bims, Ziegelsplit, Schaumlava, Steinwolle, Lehm, Sand, Gesteinsmehl, Xylit, Rinde und Rindenhumus, Qualitätskompost gemäß Kompostverordnung für den Anwendungsbereich Hobbygartenbau, Stroh, Jute-, Hanf- und Flachsfasern, Nadelstreu und Huminsäure.

Zur Einstellung des Nährstoffgehalts sind alle Düngemitteltypen zulässig.

3. Besondere Bestimmungen:
  • Strichaufzählung

    Substratgruppe

    Einsatzbereiche (Beispiele)

    Kultursubstrate für Pflanzen mit

    geringem und mittlerem Nährstoffbedarf

    Aussaat, Jungpflanzen, salzempfindliche Pflanzen

    Kultursubstrate für Pflanzen mit

    höherem Nährstoffbedarf

    blüten- und fruchttragende Kulturen sowie Rasenanlagen, Hochbeet-, Container-, Topfpflanzen

    Kultursubstrate

    für Sonderkulturen

    trockenheitsliebende Pflanzen, Sukkulenten, Kakteen, Epiphyten, Moorbeet- und, Wasserpflanzen

    • Strichaufzählung

Stand vor dem 13.04.2022

In Kraft vom 14.03.2019 bis 13.04.2022
Typen
I. Typenbezeichnungen
  1. 1.Ziffer einsMineralische Stickstoffdünger
  2. 2.Ziffer 2Mineralische Phosphatdünger
  3. 3.Ziffer 3Mineralische Kalidünger
  4. 4.Ziffer 4Mineralische Kalk- und Magnesiumdünger
  5. 5.Ziffer 5Mineralische Calcium-, Magnesium- und Schwefeldünger
  6. 6.Ziffer 6Mineralische Spurennährstoffdünger
  7. 7.Ziffer 7Mineralische Mehrnährstoffdünger
  8. 8.Ziffer 8Organische Dünger
  9. 9.Ziffer 9Biogasgülle
  10. 10.Ziffer 10Organisch-mineralische Dünger
  11. 11.Ziffer 11Kultursubstrate
  12. 12.Ziffer 12Bodenhilfsstoffe
  13. 13.Ziffer 13Pflanzenhilfsmittel
II. Allgemeine Bestimmungenrömisch II. Allgemeine Bestimmungen1. Nährstoffangabe a) Allgemeines:

Soweit nicht anderes angegeben ist, beziehen sich die Nährstoffgehalte auf Frischmasse.

Die Angabe der Nährstoffgehalte hat in Gewichtsprozenten bezogen auf das Nettogewicht in ganzen

P2 O5

x 0,436 =

P (Phosphor)

K2 O

x 0,830 =

K (Kalium)

CaO

x 0,715 =

Ca (Calcium)

CaCO3

x 0,400 =

Ca (Calcium)

CaCO3

x 0,560 =

CaO (Calciumoxid)

MgO

x 0,603 =

Mg (Magnesium)

MgCO3

x 0,288 =

Mg (Magnesium)

MgCO3

x 0,478 =

MgO (Magnesiumoxid)

SO3

x 0,400 =

S (Schwefel)

Na2 O

x 0,742 =

Na (Natrium)

SO4

x 0,333 =

S (Schwefel)

c) Sekundärnährstoffe und Spurennährstoffe:Der Gehalt an Sekundärnährstoffen (Calcium als CaO, Schwefel als S, Magnesium als MgO, Natrium als Na2 O) ist bei Düngemitteln ab einem Gehalt von jeweils 5% anzugeben.
  1. P2P2O5 am Gesamtgehalt ist dieser Gehalt anzugeben.
  1. i)Litera iChelatbildner:
DTPA – Diäthylentriaminpentaessigsäure
  1. ii)Sub-Litera, i, iSonstige Komplexbildner:
HEDPA – Organophosphonsäure (1-Hydroxyäthan-1, 1-diphosphonsäure) C2 H8 O7 P2 Zitronensäure

Parameter

Anforderungen

pH-Bereich (CaCl2CaCl2)

4577,5

Salzgehalt (g/l FM)

Kultursubstrate für Pflanzen mit geringem und mittlerem Nährbedarf < 31,5

Kultursubstrate für Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf < 4

Pflanzenverträglichkeitstest mit Kresse

Pflanzenfrischmasse 80% der Kontrolle

Keimrate in %

100

Keimverzögerung in Tagen

0 im Vergleich zur Kontrolle

Keimfähige Samen und austriebsfähige Pflanzenteile

3 je Liter

Korngröße in mm

50Kultursubstrate für Pflanzen mit geringem und mittlerem Nährbedarf < 20

Kultursubstrate für Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf und Kultursubstrate für Sonderkulturen < 40

pH-Wert (0,01 mol/l CaCl2), Salzgehalt (als KCl) in g/l Frischmasse oder Leitfähigkeit in mS/cm, Stickstoff bewertet als verfügbarer Stickstoff (Summe von Nitrat- und Ammonium-Stickstoff), Phosphor bewertet als verfügbares Phosphat (angegeben als P2O5 oder P), Kalium bewertet als verfügbares Kalium (angegeben als K2O oder K).

2. Ausgangsstoffe:

Torf, frische Holzfasern (physikalisch behandelt), Reisspelzen, Kokosfasern, Röstkaffeeabfälle, Ton und Tonminerale, Blähton und Blähschiefer, Perlite, Bims, Ziegelsplit, Schaumlava, Steinwolle, Lehm, Sand, Gesteinsmehl, Xylit, Rinde und Rindenhumus, Qualitätskompost gemäß Kompostverordnung für den Anwendungsbereich Hobbygartenbau, Stroh, Jute-, Hanf- und Flachsfasern, Nadelstreu und Huminsäure.

Zur Einstellung des Nährstoffgehalts sind alle Düngemitteltypen zulässig.

3. Besondere Bestimmungen:
  • Strichaufzählung

    Substratgruppe

    Einsatzbereiche (Beispiele)

    Kultursubstrate für Pflanzen mit

    geringem und mittlerem Nährstoffbedarf

    Aussaat, Jungpflanzen, salzempfindliche Pflanzen

    Kultursubstrate für Pflanzen mit

    höherem Nährstoffbedarf

    blüten- und fruchttragende Kulturen sowie Rasenanlagen, Hochbeet-, Container-, Topfpflanzen

    Kultursubstrate

    für Sonderkulturen

    trockenheitsliebende Pflanzen, Sukkulenten, Kakteen, Epiphyten, Moorbeet- und, Wasserpflanzen

    • Strichaufzählung

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